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«Paddle dein eigenes Kanu»

Meier Toblers Expoplus im Züricher Hallenstadion

Bereits am Nachmittag füllte sich das Stadion mit interessierten Fachpersonen
Bereits am Nachmittag füllte sich das Stadion mit interessierten Fachpersonen aus Installationsgewerbe, Fachplanung und Architektur.

Das Zürcher Hallenstadion war die letzte Station des ans Fachpublikum gerichtete Meier-Tobler Expo Plus, die bereits an mehreren Städten in der Schweiz durchgeführt wurde. Für alle gab es etwas: Neue Produkte, neue Erkenntnisse, Austausch von Erfahrungen.


Text: Manuel Fischer; Red. Bearbeitung: Phase5


Haustechnik-Grosshändler Meier-Tobler machte zum Abschluss seiner Expo plus-Tour 26 Halt im geräumigen Zürcher Hallenstadion. Rund 400 Personen nahmen am 7. Mai 2026 an der Expo plus in Zürich teil. Hört man sich so herum, wird klar: Der präzis aufs Fachpublikum zugeschnittene Anlass – eine Art Messe im Kleinen kombiniert mit kleiner Fachtagung – kommt bei der Gebäudetechnikbranche gut an. Was gibt es Neues im Bereich Produkte und in welchen Wissensgebieten muss ich mich aufdatieren? Man kennt sich, man trifft sich und tauscht sich aus – beruflich wie privat. Und jeder und jede pickt sich aus dem Menü heraus, was fürs berufliche Umfeld opportun erscheint.

Neue Kältemittel

Bereits am Nachmittag füllte sich das Stadion mit interessierten Fachpersonen seitens Installationsgewerbe, Fachplanung und Architektur. Bereits ging es um 15 Uhr los mit dem ersten Fachvortrag, präsentiert von Björn Zitta, Produktmanager Wärmepumpen bei Meier Tobler. Zuerst gab es einen kurzen Tour d’Horizon zur angepassten Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung, abgekürzt ChemRRV. Für Kältemittel mit hohem Erderwärmungspotenzial (GWP) von über 750 (bei Luft-Wasser-Split-Wärmepumpen bzw. über 150 (bei Luft-Wasser-Monoblöcken) gibt es ein stufenweiser Rückzug bis zu Beginn 2033 (bis 2030 bei Monoblöcken).

Ähnliches gilt für innen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpen und Sole-Wasser-Wärmepumpen. Zitta lenkte den Blick bald auf die natürlichen Kältemittel, die neue Herausforderungen für die Branche bringen. Massgeblich sind die technischen Abstände und die Sicherheitsabstände. Zitta verwies auf das suissetec-Merkblatt «Umgang mit Wärmepumpen und Kälteanlagen mit gering toxischen, brennbaren Kältemitteln». Anschaulich waren seine zahlreichen Beispiele von korrekten und falschen Installationen, die sich aus den neuen Regelwerken ergeben. Zudem: Installateure haben das Sicherheitskonzept jedes einzelnen Herstellers zu konsultieren – Copypaste geht nicht.

 

  • An den Ständen gab es viel zu entdecken und zu erklären.
    An den Ständen gab es viel zu entdecken und zu erklären.
  • Bereits am Nachmittag füllte sich das Stadion mit interessierten Fachpersonen
    Bereits am Nachmittag füllte sich das Stadion mit interessierten Fachpersonen aus Installationsgewerbe, Fachplanung und Architektur.
  • Man kennt sich, fachsimpelt und spürt den Branchenpuls.
    Man kennt sich, fachsimpelt und spürt den Branchenpuls.

Energievorschriften

Christoph Gmür, als Leiter Energietechnik und stv. Abteilungsleiter Energie im Amt für für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL), sprach anschliessend über die Umsetzung der für die Schweiz richtungsweisenden Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) 2025. Als Leiter und Mitgestalter der Arbeitsgruppe MuKEn der Energiefachstellenkonferenz (EnFK) weiss er, welche Kantone mit der Umsetzung der MuKEn stehen und kennt auch die Marktentwicklung beim Verkauf der Heizsysteme in der Schweiz. MuKEn soll kantonaler Wildwuchs verhindern, sondern einen gemeinsamen Nenner an Vorschriften in kantonales Recht definieren. Viele Kantone verharren noch auf dem Stand der MuKEn 2014, die beim Heizungsersatz einen Anteil von «nur» 10% erneuerbarer Wärme einforderten.

Nun geht es einen entscheidenden Schritt weiter; die Ziele der MuKEn 2025 sind ambitiöser formuliert.

Grundsätzlich soll die Wärmeerzeugung mit erneuerbarer Energie oder Abwärme geschehen – spätestens bei einem Heizungsersatz.  Dann wird ein Mindestmass an Eigenstromerzeugung auf dem Dach verlangt. Überdies gibt es Vorgaben zur «grauen Energie» bei Neubauten, bei der Elektromobilität und der Gebäudehülleneffizienz. Nach den bisherigen Erfahrungen schreiten einige Kantone zielstrebig voran, während andere zuwarten.

Das Credo der MuKEn 2025 heisst «grundsätzlich erneuerbar». Um der Realität gerecht zu werden, gibt es dennoch einige gewichtige Ausnahmen, um hier nur einige zu nennen: Es gibt reduzierte Anforderungen beim Nachweis übermässiger Lebenszykluskosten. Oder man gewährt – wie im Kanton Zürich – eine Härtefallregelung bei selbstgenutztem Wohneigentum oder eine befristete Befreiung beim projektierten Anschluss an ein Fernwärmenetz.

An der Front

Moderatorin Tamara Cantieni, Patrik Forster, Leiter Verkauf und Marketing sowie Meier-Tobler-CEO Roger Basler gestalteten gemeinsam das Abendprogramm. Als Highlight des Abends sprach Luzia Tschirky, ehemalige Kriegsreporterin am Schweizer Fernsehen, über ihre Erlebnisse aus den ersten Tagen des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine: «Krieg ist unberechenbar, Fehleinschätzungen sind häufig, man gibt sich in Gefahr, ohne es zu wissen.» Wie viele Reporter in Krisengebieten durchlief auch sie ein Nahkampftraining. Und merkte sich den Satz eines britischen Soldaten als alltagstaugliches Motto: «Love many, trust few, know to paddle your own canoe». Sei freundlich zu vielen, traue wenigen und mache dich frühzeitig schlau für Situationen, die du selber meistern musst.

 

  • Moderatorin Tamara Cantieni im Gespräch mit Meier-Tobler-CEO Roger Basler.
    Moderatorin Tamara Cantieni im Gespräch mit Meier-Tobler-CEO Roger Basler.
  • Patrik Forster, Leiter Verkauf & Marketing bei Meier-Tobler
    Patrik Forster, Leiter Verkauf & Marketing bei Meier-Tobler, bedankt sich bei seinen Kolleginnen für den tatkräftigen Support, welche die Expoplus-Tour möglich machte. (Fotos: Meier Tobler AG)
  • Anregendes Ambiente für Fachgespräche an der Expoplus in Zürich.
    Anregendes Ambiente für Fachgespräche an der Expoplus in Zürich.
  • Die ehemalige SRF-Kriegsreporterin Luzia Tschirky
    Die ehemalige SRF-Kriegsreporterin Luzia Tschirky sprach über ihre Erlebnisse in den Anfangstagen des Ukrainekriegs. (Foto: Manuel Fischer)
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Impressum

Textquelle: Manuel Fischer

Bildquelle: Manuel Fischer und MeierTobler

Bearbeitung durch: Redaktion Phase 5

Informationen

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Veröffentlicht am: 12.05.2026

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